Cyberattacken

Versicherbare Cyberattacken:

Die Cyber-Versicherung leistet u.a. bei Schäden durch:
  • Hackerangriffe
  • Malware
  • Ransomware
  • Trojaner
  • Viren
  • Würmer
Cyber-Versicherung Vergleich

Die Anzahl von Cyber-Attacken auf Unternehmen wird voraussichtlich auch im Jahre 2019 wieder einmal einen Rekordwert erreichen. Dementsprechend hoch wird auch in diesem Jahr der durch Cyber-Angriffe verursachte wirtschaftliche Schaden sein.

Eine Cyber-Attacke kann jedes Unternehmen, egal ob groß oder klein, treffen. Vor allem Datendiebstahl und Erpressungen sind für die Angreifer lukrativ.

Welche Arten von Cyber-Attacken gibt es?

Jeder Computer, der mit dem Internet verbunden ist, ist potentiell gefährdet und somit ein Angriffsziel von Cyber-Attacken. Die Methoden der Cyberkriminellen sind vielfältig und werden ständig perfektioniert. Dementsprechend verschärft sich auch die Bedrohungslage, und die Kosten für Maßnahmen zur Abwehr von Cyber-Angriffen steigen.

Es gibt viele Arten von Angriffsmethoden mit jeweils unterschiedlichen Auswirkungen und Folgen. Die meisten werden durch Malware ausgeführt. Die häufigsten Angriffsarten sind:

Cyber-Attacke durch Ransomware
Ransomware ist eine Erpressungssoftware, die Dateien auf einem Computer verschlüsselt. Für die Entsperrung der betroffenen Dateien verlangen die Erpresser ein Lösegeld. Wenn der infizierte PC Teil eines Netzwerkes ist, kann die Ransomware sich auf andere Geräte ausbreiten und so die Arbeitsabläufe eines ganzen Unternehmens zum Erliegen bringen.

Cyber-Attacke durch Trojanisches Pferd
Trojaner tarnen sich als vermeintlich nützliches Programm, führen allerdings im Hintergrund schädliche Funktionen aus. In den meisten Fällen werden Trojaner in Verbindung mit einem Wirtprogramm installiert, ohne dass der Nutzer es bemerkt.

Cyber-Attacke durch Virus
Ein Virus ist in der Regel eine Datei, die Schadcode enthält. Dieser Code wird in ein Programm eingeschleust, macht es unbrauchbar und verbreitet sich innerhalb eines Netzwerkes oder mit Hilfe des Internets weiter.

Cyber-Attacke durch Backdoor
Ein Backdoor ("Hintertür") ist eine Art Trojaner, der durch andere Malware auf Computer eingeschleust wird und es den Angreifern ermöglicht, von außen auf das betroffene System zuzugreifen.

Cyber-Attacke durch Wurm
Würmer arbeiten ähnlich wie ein Computervirus. Sie infizieren jedoch eher Speichermedien wie externe Festplatten oder USB-Sticks, machen diese unbrauchbar und verbreiten sich weiter (z.B. durch Anschluss eines verseuchten Sticks an einen anderen Computer).

Warum unterscheidet man zwischen Cyberangriff und Hackerangriff?

Cyberangriffe durch Malware oder Phishing unterscheiden sich vom Hackerangriff im engeren Sinne, weil sie automatisiert ablaufen. Ein gezielter Hackerangriff geht hingegen immer von einem Menschen aus der versucht, Sicherheitsmaßnahmen zu umgehen. Natürlich setzen Hacker dabei auch Malware ein.

Außerdem werden die zwei folgenden Angriffsmethoden von Hackern angewendet:

Hackerangriff durch DoS Attacke
Ein DoS-Angriff führt zur Überlastung von Servern, die bestimmte Internetdienste (z.B. Webseitendienste) zur Verfügung stellen. Durch die Bombardierung brechen die Server zusammen, weil sie die riesige Anzahl von Anfragen nicht mehr verarbeiten können. Das kann dazu führen, dass eine (Firmen-) Webseite über einen längeren Zeitraum nicht mehr erreichbar ist.

Hackerangriff durch Exploit
Exploit-Attacken nutzen Schwachstellen in Programmen aus. Über die gefundenen Sicherheitslücken wird Schadsoftware in das IT-System eingeschleust. Die Hacker haben dann die Möglichkeit Daten zu stehlen, zu verschlüsseln oder ganze Netzwerke lahmzulegen.

Wie kann man sich gegen Cyber-Attacken und Hackerangriffe schützen?

Grundsätzlich ist jedes IT-System (und jeder Computer) gefährdet, das mit dem Internet verbunden ist. Ein hundertprozentiger Schutz gegen Cyber-Attacken und Hackerangriffe kann auch durch die besten Sicherheitsmaßnahmen nicht garantiert werden.

Wenn Sie folgende Grundsätze beachten, können Sie die von Angriffen ausgehende Gefahr minimieren:


schlossSetzen Sie eine aktuelle Sicherheitslösung (Anti-Virensoftware, Firewall, Malware-Blocker usw.) ein. Denken Sie unbedingt daran, auch die mobilen Geräte (Smartphone, Tablet, Notebook, Laptop) in Ihr Sicherheitskonzept zu integrieren.

FestplatteSorgen Sie dafür, dass Ihre Daten bzw. Ihr gesamtes System in regelmäßigen Abständen (am besten täglich) gesichert werden. Wenn Sie die erstellten Sicherungen zusätzlich online (z.B. in der Cloud) speichern, können die Daten nicht infiziert werden.

UpdateVermeiden Sie Schwachstellen, indem Sie Ihre Software und Programme immer auf dem aktuellen Stand halten. Denken Sie auch hier daran, alle Geräte im IT-System (Computer, Server, mobile Geräte, Netzwerkdrucker usw.) regelmäßig upzudaten.

EmailÖffnen Sie möglichst keine Anhänge (z.B. Office-Dokumente, ZIP-Dateien, Fotos, Filme) von E-Mails, wenn diese von Personen kommen, die sie nicht kennen. Falls in Dateien Makros aktiv sind, deaktivieren Sie diese!

MitarbeiterSchulen Sie Ihre Mitarbeiter und bieten Sie Fortbildungen zum Thema Cybersicherheit an. Nur wenn Ihre Belegschaft in dieser Hinsicht sensibilisiert ist, können Sie die Gefahr von Bedienfehlern minimieren (aber leider nie ganz ausschließen).


Die Folgen einer Cyber-Attacke verursachen für betroffene Unternehmen erhebliche Schäden (z.B. Imageschäden, Umsatzeinbußen, Betriebsausfallkosten usw.). Die Schadenshöhe kann dabei - je nach Betriebsgröße und Branche - mehrere Millionen Euro erreichen.

Eine Cyber-Versicherung deckt das gesamte Spektrum an möglichen Schadensfällen ab und übernimmt im Falle eines Falles die entstandenen Kosten (IT-Forensik, Betriebsausfall, Umsatzausfall, Kosten für Cyber - Drittschäden usw.).

Unserer Experten beraten Sie gerne und helfen Ihnen dabei, die für Sie optimale Cyber-Versicherung zu finden. Rufen Sie uns gerne an!

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